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Konzeption und Leitbild

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Sowohl unser Leitbild als auch die Konzeption sind als gedruckte Version in der Kita erhältlich. Bei Interesse schicken Sie gerne Ihre Anfrage per Mail.

Statt unserer gesamten Konzeption haben wir für Sie einige gekürzte Auszüge für Sie dargestellt.

Auszüge aus unserer Konzeption:

Schwerpunkte unserer Arbeit

Für unsere Arbeit in der Kindertagesstätte haben wir drei Schwerpunkte festgelegt: Religiöse Erziehung, Interkulturelle Erziehung und Sprache sowie den dritten Schwerpunkt Naturwissenschaft.

Schwerpunkt Religiöse Erziehung

Der Träger unserer Kindertagesstätte ist die katholische Pfarrgemeinde St. Johann- Gemeinde St. Pius. Es ist uns wichtig, dass wir als christliche Einrichtung unseren Glauben im Alltag der Kindertagesstätte sichtbar und erlebbar machen. Kinder haben ein Recht darauf, Religion kennen zu lernen. Religiöse Erziehung stärkt alle Kinder, indem sie ihnen hilft, sich angenommen, sicher und getragen zu wissen. Gleichzeitig ist für uns eine Offenheit und Achtung gegenüber anderen Religionen selbstverständlich.

Schwerpunkt Interkulturelle Erziehung und Sprache

Die Arbeit in unserer Kindertagesstätte beinhaltet die Wertschätzung fremder Kulturen. Dies bedeutet, dass Akzeptanz, Interesse an anderen Kulturen und Traditionen und Toleranz in unserer Einrichtung selbstverständlich sind. Familien mit Migrationshintergründen bereichern die Arbeit unserer Kindertagesstätte.

Schwerpunkt Naturwissenschaft

In unserer Kindertagesstätte werden regelmäßig verschiedene Experimente durchgeführt. In kreativen Angeboten achten wir darauf, dass die Kinder vor allem mit natürlichen Materialien gestalten können.

Einmal im Monat findet ein Waldtag statt. An diesem gehen wir mit möglichst allen Kindern in ein nahe gelegenes Waldstück. Dort können die Kinder  toben, klettern, bauen, Dinge in der Natur beobachten und wahrnehmen.

Schwerpunkt-Kita Sprache & Integration

Von Mai 2011 bis Dezember 2015 war unsere Kindertagesstätte Schwerpunkt-Kita Sprache & Integration und wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.  Durch diese Förderung wurde es uns unter anderem ermöglicht, im Bereich Sprachförderung zahlreiche Fortbildungen zu besuchen und wir bekamen für diesen Zeitraum eine zusätzliche Sprachförderkraft. Seit August 2016 werden wir durch das Land Niedersachsen (mit 12 Wochenstunden für eine Sprachförderkraft) gefördert.

Die Sprachbildung in unserer Einrichtung richtet sich an alle Kinder unabhängig vom Alter oder der Nationalität und erfolgt alltagsintegriert in allen Bildungs- und Lernbereichen des Niedersächsischen Bildungsplanes.

Neu aufgenommene Kinder werden unter sprachpädagogischen Gesichtspunkten begleitet und ihr Sprachverhalten wird regelmäßig dokumentiert, sodass mögliche Förderbedarfe festgestellt und die Kinder entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gefördert werden können. Unsere MitarbeiterInnen setzen sich mit Fachliteratur auseinander und nehmen an spezifischen Fortbildungen sowie internen Studientagen teil, um die Sprachförderkompetenzen stetig zu erweitern und zu professionalisieren.

Erfolgreiche Sprachförderung gelingt jedoch nur in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Infolgedessen ist ein regelmäßiger Austausch über den Entwicklungsstand, die Fortschritte oder die eventuellen Förderbedarfe wichtig. Wir bestärken die Eltern darin, mit ihren Kindern zu Hause in ihrer Muttersprache zu sprechen, da eine gut gesprochene Erstsprache es dem Kind erleichtert, Deutsch zu lernen.

Erzieherverhalten

Kinder brauchen eine Umgebung, in der sie sich wohl und geborgen fühlen, in der sie Wertschätzung erfahren und ihre Bedürfnisse wahrgenommen und beachtet werden.

Im Hinblick auf die Entwicklung der Kinder in unsere Kindertagesstätte verfolgen wir die folgenden Zielsetzungen:

  • Wir stärken das Selbstbewusstsein der Kinder, damit sie den Mut zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit finden und ihre Individualität bewahren.
  • Wir nehmen die Kinder, ihre Ideen und Äußerungen ernst und behandeln sie respektvoll.
  • Wir helfen den Kindern , ihre Fähigkeiten zu entwickeln, machen sie neugierig, um vielfältige Interessen zu wecken.
  • Wir zeigen den Kindern durch unser Vorbild, wie wichtig Achtung und Respekt untereinander sind, damit Zusammenleben funktionieren kann.
  • Wir versuchen, zu den Kindern ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Sie sollen unsere Kindertagesstätte als einen Ort positiver Lernerfahrungen kennen lernen, damit sie mit emotionaler Kompetenz und Selbstbewusstsein als gestärkte Persönlichkeit den Übergang zur Grundschule bewältigen können.

Pädagogische Angebote und Aktionen

Kinder besitzen einen natürlichen Wissensdrang und sind motiviert ihre Welt mit allen Sinnen zu erobern. In unserer Kindertagestätte bieten wir daher verschiedene Angebote und Aktionen an, indem wir die Kinder individuell begleiten und unterstützen. Grundsätzlich arbeiten wir halboffen und nach dem Situationsorientierten Ansatz.

In der pädagogischen Arbeit versteht man unter einem Portfolio die systematische Dokumentation sozialer, emotionaler und kognitiver Fähig- und Fertigkeiten. Nach der Aufnahme in die Kindertagesstätte bekommt jedes Kind in unserer Einrichtung einen Ordner mit seinem Namen und Foto gekennzeichnet. Nun wird es Mitgestalter seines Portfolios durch Aufzeichnungen seiner Aktivitäten, gemalter Werke, Fotos, Steckbriefe, „Das bin Ich“-Bilder, etc.

Das kontinuierliche Beobachten und Dokumentieren dient als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Wir arbeiten mit dem Gelsenkirchener Entwicklungsbogen, welcher uns bei der systematischen und professionellen Beobachtung und Dokumentation unterstützt. Nur wenn Erzieher/innen den Entwicklungsstand eines Kindes klar erkennen und beurteilen können, sind sie auch in der Lage, es gezielt zu fördern und zu unterstützen.

Bei uns in der Kindertagestätte gibt es abwechslungsreiche, gruppenübergreifende Angebote, die zum Teil von den Kindern selbständig ausgewählt werden können. Die Kinder können selbst entscheiden, ob sie an gruppenübergreifenden Angeboten teilnehmen möchten.

Bewegung braucht das Kind, damit es sich gesund entwickeln und wohl fühlen kann. In unserer Kindertagestätte bieten wir den Kindern freie sowie angeleitete Bewegungsmöglichkeiten an. Unser Bewegungsraum bietet vielfältige Möglichkeiten, die Kinder mit verschiedenen Materialien bekannt zu machen und die Freude an sportlichen Aktivitäten zu wecken.

Ausgehend von Fragen und aktuellen Interessen der Kinder suchen wir gemeinsam mit den Kindern Themen und Projekte aus. Bei Projekten können sich die Kinder selbst aussuchen, an welchen Projektgruppen sie teilnehmen.

Unser Ziel ist es, durch Projekte das entdeckende Lernen, die Lebensnähe und die Handlungs- und Gemeinwesenorientierung bei den Kindern zu wecken.

Es ist wichtig, dass die Vorschulkinder besonders gefordert und gefördert werden. Daher bieten wir in unserer Einrichtung allen Kindern im letzten Kita-Jahr eine intensive Vorbereitung auf die Schule. Die Vorschulkinder treffen sich gruppenübergreifend in Kleingruppen und nennen sich die ,,Wackelzähne“.

St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Karneval oder Ostern sind wiederkehrende Feste, die jedes Jahr in unserer Einrichtung gestaltet werden. Sie heben sich vom Alltag ab, sind für alle etwas Besonders und geben viel Raum für Kreativität. Einmal im Jahr steht jedes Kind ganz besonders im Mittelpunkt, indem wir seinen Geburtstag nach seinen Wünschen (Stuhlkreis, Geburtstagslied, Spiele) feiern.

Im Kindertagesstättenjahr finden unterschiedliche Ausflüge statt, zum Beispiel in den Osnabrücker Zoo, zu öffentlichen Einrichtungen sowie Spaziergänge in die nähere Umgebung der Kindertagesstätte.


Eltern und Familien

Eine gelungene Zusammenarbeit von uns Fachkräften und den Eltern ist für das Wohl der Kinder wichtig. Gemeinsam mit den Eltern gehen wir eine Erziehungspartnerschaft ein und übernehmen Verantwortung für die Kinder. Dabei steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder im Mittelpunkt.